Zusammenarbeit
Wie die Feuerwehr von Groß-Kopenhagen die Schulung zur Notfallvorsorge mit Weave Maps verbessert

Realität verweben
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Von statischen PowerPoints und stationären taktischen Tafeln hin zu neuen Möglichkeiten mit 3D-Karten. Mit Hilfe von Weave Maps können Feuerwehrkräfte des Großraums Kopenhagen nun komplexe Szenarien direkt in ihrem eigenen Einsatzgebiet trainieren – spontan und einfach – ohne die Wache verlassen zu müssen.
Jakob Habeck, stellvertretender Inspektor für Einsatzbereitschaft im Bereich Ausbildung und Schulung der Feuerwehr im Großraum Kopenhagen, berichtet über seine Erfahrungen mit der Nutzung von Weave Maps.
Die Herausforderung: Logistik und Planung als Hindernisse für eine effektive Ausbildung
Die traditionelle Ausbildung zur Vorbereitung auf Notfallsituationen in Feuerwehren war häufig an physische Orte gebunden. Die Teams treffen sich in einem Raum mit einer PowerPoint-Präsentation, nutzen große, stationäre physische Modelle oder begeben sich an einen bestimmten Ort für eine Begehung „vor Ort“. Für eine Feuerwehr mit einem arbeitsreichen operativen Alltag kann die Logistik hinter einer Diskussionsübung daher oft zu einem Hindernis für die Häufigkeit des Trainings werden. Jakob Habeck erklärt:
„Für uns war die Planung eines neuen Szenarios ein Prozess. Es erfordert, einen Fall zu erstellen, Materialien zu sammeln und zusammenzustellen sowie eine PowerPoint-Präsentation vorzubereiten oder den Einsatz unseres physischen Modells zu planen. Das macht es oft schwierig, spontan zu sein oder mit ausreichend Variation zu trainieren.“
Er fährt fort:
„Die Hindernisse, die wir erlebt haben, haben zu unserem Wunsch beigetragen, eine mobilere Lösung zu finden, die sich einfacher nutzen lässt – ohne umfangreiche Prozesse im Vorfeld oder während der Nutzung.“
Die Lösung: Die ganze Welt in 3D-Karten verfügbar
Nachdem untersucht wurde, was auf dem Markt verfügbar ist, und verschiedene Lösungen getestet wurden, entschied sich die Feuerwehr im Großraum Kopenhagen schließlich für Weave Maps. Sie waren der Ansicht, dass die Lösung neue Möglichkeiten bietet und ihren Anforderungen entspricht. Durch die Verlagerung der gesamten Diskussionsübung auf eine 3D-Karte wurde die Ausbildung sowohl zugänglicher als auch realistischer. Dank präziser Kartendaten können die Einsatzkräfte nun genau an den Adressen und Gebäuden trainieren, zu denen sie tatsächlich ausrücken.
„Mit einer 3D-Karte, die wie eine Abbildung der Realität funktioniert, ist es einfacher, die Ausbildung relevanter, ansprechender und vielfältiger zu gestalten. Man kann plötzlich gezielt an den Gebäuden trainieren, für deren Schutz man verantwortlich ist. Und es ist nicht mehr notwendig, so viel Zeit für Logistik und Planung aufzuwenden, um eine gute Übung durchzuführen.“
Darüber hinaus fügt Jakob hinzu:
„Was Weave Maps besonders interessant macht, ist die Möglichkeit, auf Straßenniveau zu wechseln. Das bedeutet, dass man sowohl ein taktisches Werkzeug hat, mit dem man mit realen Adressen und Gebäuden aus der Vogelperspektive arbeiten kann, als auch die Möglichkeit, nach unten zu gehen und direkt vor dem Gebäude zu stehen. Wenn eine Lagebeurteilung vorgenommen werden muss, erfolgt sie immer vom Straßenniveau aus — daher ist es realistischer, direkt vor dem betreffenden Objekt zu stehen.“

Es ist nicht erforderlich, ein VR-Headset zu verwenden, um Weave Maps zu nutzen. Es ist auch möglich, ein Szenario auf einen Bildschirm zu übertragen oder es vom eigenen PC aus anzusehen.
Das Ergebnis: Mehr Training, bessere Qualität
Obwohl sich die Feuerwehr noch in einer frühen Phase befindet, zeigen sich bereits erste Ergebnisse. Durch den Abbau logistischer Hindernisse sind nun alle Voraussetzungen geschaffen, damit die Wachmannschaften häufiger trainieren können.
„Dass die Lösung so einfach zu bedienen ist, bedeutet, dass man häufiger und mit mehr Variation trainieren kann. Man kann in einer Stunde viel erreichen. Und es ist einfacher, dies innerhalb der Wachmannschaften oder in den verschiedenen Feuerwachen umzusetzen. Allein die Tatsache, dass diese Möglichkeit leichter zugänglich ist, stellt einen großen Schritt in die richtige Richtung für unsere Einsatzbereitschaft dar.“
Jakob erläutert, wie sie Weave Maps nutzen:
„Wir stehen noch am Anfang und entdecken ständig neue Möglichkeiten, Weave Maps zu nutzen. Heute verwenden wir es vor allem für die Ausbildung von Teamleitern. Die verschiedenen Feuerwachen und Wachmannschaften nutzen Weave Maps, um Objekte in ihrem Einsatzgebiet zu betrachten und die damit verbundenen Herausforderungen und Möglichkeiten zu besprechen.“
Die Zukunft: AR und Nutzung in Echtzeit
Wenn man über die Zukunft der Lösung spricht, wird Jakob sofort begeistert. Innerhalb der Feuerwehr im Großraum Kopenhagen verfügen sie bereits über eine lange Liste von Ideen und Wünschen, wie sich Weave Maps noch weiterentwickeln lässt.
„Wir schätzen es, dass der Weg von einer Idee bis zur Umsetzung einer ersten Version sehr kurz ist. In den kommenden Jahren gibt es viele spannende Möglichkeiten mit dieser Lösung. Zum Beispiel sind wir gespannt, ob Augmented Reality (AR) eingeführt werden kann, um den Einsatz von Brillen direkt vor Ort zu ermöglichen. Vor einem Gebäude zu stehen und das, was man sieht, durch das Platzieren von Markierungen und Objekten zu verändern — das wäre wirklich beeindruckend.“
Jakob fährt fort:
„Wir sind auch sehr daran interessiert, wie wir Weave Maps für Auswertungen oder Nachbesprechungen nach realen Einsätzen nutzen können. Und langfristig die Lösung in Echtzeit während eines tatsächlichen Einsatzes verwenden. Hier gibt es eindeutig viele spannende Möglichkeiten.“

Bei Weave arbeiten wir mit Feuerwehren jeder Größe zusammen. Möchten Sie erfahren, wie Weave Maps die Ausbildung in Ihrer Organisation vereinfachen kann? Kontaktieren Sie uns, um mehr zu erfahren.



